Hochschulpraktikanten bei Fürstenberg Forst
Der Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg bietet engagierten Praktikanten und Volontären attraktive Chancen, den Einstieg in die Berufslaufbahn vorzubereiten. Bitte bewerben Sie sich für ein mindestens 10-wöchiges Praktikum, das schwerpunktmäßig auf Revierebene angesiedelt sein wird und die ganze Bandbreite des forstlichen Alltags enthält. Voraussetzung für die Bewerbung sind: Absolute Geländetauglichkeit, hohe Einsatzbereitschaft und Selbständigkeit, ein eigener Pkw und eine forstliche Vorbildung entweder als ausgebildeter Forstwirt oder aus dem Vorstudium.
In besonderen Fällen können auch Praktika auf Ebene der Forstzentrale absolviert werden. Voraussetzung hierfür ist die Definition eines Projektes, das in der Praktikumszeit eigenständig bearbeitet wird. Für ein Praktikum in der Zentrale sind umfassende Kenntnisse in EDV-Standardsoftware Bedingung. Jagdliches Interesse ist in jedem Fall hilfreich!
Erfahrungsberichte
In meinem Bewerbungsgespräch wurde mir gesagt: „Wer engagiert ist, fühlt sich hier sehr wohl“. Dieser Aussage kann ich am Ende meines in den Monaten Nov. und Dez. 2012 abgeleisteten Praktikums im vollem Umfang beipflichten. Ergänzen möchte ich diese Feststellung um meine eigenen Erfahrungen: Wer in seinem Praktikum bei FF Einsatz zeigt, leistungsbereit ist und selbständig arbeitet, kann in dem modern geführten Forstbetriebsehr viel lernen und auch eigene Ideen einbringen.
Ich selbst habe neue Produktionsmodelle, wie den klimagerechten Fichtenwaldbau, aktives Wildtiermanagement zur Wildschadensreduzierung, Friedwaldbetreuung und ein erwerbswirtschaftliches Agieren auf höchstem Niveau kennengelernt, welches ich zuvor so noch in keinem anderen Forstbetrieb gesehen habe. Sehr geschätzt habe ich die offene Art der mich betreuenden Mitarbeiter. Dadurch konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, die sehr wertvoll für mein Studium sowie mein späteres Berufsleben sein werden. Durch die Begleitung verschiedener Revierleiter und ihrer teilweise sehr unterschiedlichen alltäglichen Arbeiten, habe ich einen sehr guten Überblick erhalten. Das Praktikum in Forstbetrieb Fürstenberg war für mich hochinteressant und sehr bereichernd.
Ich kann dieses Praktikum jedem Interessierten und Engagierten uneingeschränkt weiterempfehlen.
Jennifer de Buhr, Denzlingen
jennifer.debuhr@t-online.de
Als Student der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Studiengang „Bachelor of Forestry Engineering“ nutzte ich die Möglichkeit, mein Praxissemester (6. Fachsemester) vom 19.März bis 14. September 2012 beim Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg zu absolvieren. Allein durch die geographische Lage der Waldflächen mit dem Anschneiden mehrerer Wuchsgebiete, Geologien und Höhenlagen besteht hier für einen Forststudent die beste Möglichkeit, einiges an Praxis und forstlichem Verständnis zu sammeln.
Während meiner Zeit in Donaueschingen wurde ich neben dem Innendienst in der Zentrale in vier Revieren sowie bei einer befreundeten Forstverwaltung im schwäbischen Allgäu zur Unterstützung des Revierleiters eingesetzt und dort mit verschiedenen Aufgaben betraut. Meine erste Woche begann in der Zentrale, in der ich zunächst die betrieblichen Abläufe näher kennen lernte. Dabei bekam ich Einblicke in den Holzverkauf und durfte in der Buchhaltung assistieren sowie selbstständige Arbeiten durchführen. Neben dem Holzverkauf, der Abrechnung von Holzerntemaßnahmen, Datenbankpflege und Holzrechnungsstellung, erlernte ich die im Betrieb gebräuchlichen DV-Programme und wurde mit meinem ersten Projekt betraut. Hierbei entstand eine Excel-Anwendung zur Umwandlung von GPS-Koordinaten aus dem MDE zur Holzaufnahme, in auf DHDN basierenden Gauß-Krüger-Koordinaten zur Projektion im Kartenlayout. Eine weitere Aufgabe bestand darin, den FF-Fuhrpark 2011 auszuwerten und auf der Betriebsversammlung 2012 via Power-Point zu präsentieren.
Anfang April versetzte man mich dann für ca. drei Monate in das Revier „Amtenhausen“, einem ausgesprochenem Laubholzrevier auf der schwäbischen Alb. Dort erwarteten mich vielseitige Aufgaben, die sich von der Vorbereitung von Harvesterdurchforstungsbeständen über den durchaus komplexen Umgang mit qualitativ hochwertigen Buchenbeständen, die Frühjahrpflanzung, Verbissmonitoring und die Vorbereitung und Ausbesserung von Jagdeinrichtungen bis hin zum Wegebau und Forstschutz erstreckten. Im Büro wurden alle anfallenden Tätigkeiten besprochen und mit einem Geoinformatiksystem vorbereitet und später auch mir in Eigenverantwortung übertragen. Durch den reichen Wissensschatz des Revierleiters und sein hohes Engagement entstanden immer wieder interessante Gespräche, in denen waldbauliche Aspekte besprochen, verschiedene forstliche oder jagdliche Ansätze diskutiert und anschließend umgesetzt wurden. Des Weiteren konnte ich immer wieder die Forstwirte beim Pflanzen oder beim Bau von Ansitzeinrichtungen unterstützen und meine praktischen Fähigkeiten ausbauen. Im Juni unterstütze ich dann einen Revierleiter eines befreundeten Forstbetriebs im Allgäu bei der Vorbereitung von Harvesterhieben. Dort lernte ich sehr wüchsige Standorte auf Flysch bzw. Moränegeschiebe, aber auch die Problematik von stark vernässenden Standorten in der Ebene und deren Bewirtschaftung kennen. Hier konnte ich selbstständig die innerbetriebliche Waldbaustrategie umsetzen. Nach meiner Rückkehr nach Donaueschingen wechselte ich in das Schwarzwaldrevier „Hubertshofen“ und betreute dort mein größtes und aufwendigstes Projekt in voller Eigenverantwortung. Hierbei ging es um die Rehabilitation von Gräbensystemen zur Entwässerung von Waldstandorten. Auf der Grundlage einer Diplomarbeit sowie der abgeschlossenen Digitalisierung der Wasserzüge im Distrikt Klosterwald, einem der geschichtsträchtigsten und anspruchvollsten Waldungen der Verwaltung, wurden via ArcView (GIS) 10.000 lfm Bestandesgräben geplant. Zur Reaktivierung dieser Gräben war eine umfangreiche Holzernte, sowohl hochmechanisiert als auch teilmechanisiert, zum Aufhieb der Baggertrassen notwendig. Die Planung, Kalkulation, Einweisung, Maschineneinsatz, Durchführung sowie die Holzaufnahme (ca. 1.000 Efm) lagen dabei in meiner Verantwortung. Des Weiteren hatte ich dort die Möglichkeit, einen 100 ha großen Jagdbogen in Eigenregie jagdlich zu betreuen und mein Jagdpraxiswissen auszuweiten.
Während meiner Zeit wurde ich immer wieder gebeten, tageweise die Revierleiter der anderen Schwarzwaldreviere zu unterstützen. Auch Themenbereiche wie Energienutzung durch Windparkanlagen, Management von Friedwäldern/Tierfriedhöfen, VTA, Naturschutz, Auerwildmonitoring, dem Führen von Exkursionsgruppen und Jagdmanagement in Zusammenarbeit mit dem angestellten Berufsjäger gehörten zu meinem Alltagsgeschäft und machten den Tagesablauf sehr abwechslungsreich und nicht immer planbar.
Insgesamt nehme ich unglaublich viel an Wissen und Praxis mit zurück auf die Schulbank. Viele theoretisch gelernte Ansichten aus der Uni konnten relativiert, aber auch gelerntes Wissen fundiert werden. Die Zeit in Donaueschingen hat definitiv meinen Horizont erweitert, nach der ich ein Praktikum im fürstlichen Forstbetrieb nur empfehlen kann. Engagiertes Mitarbeiten und die Übernahme von Verantwortung werden honoriert und gelobt, aber auch mit Kritik sollte man als Praktikant umgehen können. Viele Arbeitstage waren 10-12 Stunden lang, mein Pkw ist im Monat durchschnittlich 1000 km gelaufen und der freiwillige Einsatz am Samstag war keine Seltenheit. Ich habe eine sehr aufgeschlossene und innovative Verwaltung kennen gelernt, deren Angestellte mich alle sehr nett aufgenommen haben und immer ein offenes Ohr für mich hatten. Die Revierleiter verfügen über ein immenses Wissen und praktisches Verständnis, das sie gerne an die nachwachsende Generation weiter geben möchten. Fast immer wurde ich von den Familien der Revierleiter zum „Veschpern“, Grillen oder Kaffee eingeladen und somit auch sozial eingebunden. Auch aus diesem guten Verhältnis heraus, werde ich meine Bachelorarbeit im kommenden Jahr voraussichtlich zusammen mit Fürstenberg erarbeiten.
Martin Spies
martin-spies@gmx.de
Nach abgeschlossenem Studium an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf, entschied ich mich ein vier monatiges Praktikum beim Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg zu absolvieren. Das auf Revierebene angesiedelte Praktikum, verbrachte ich im Revier Heiligenberg.
Von Anfang an integrierte mich der zuständige Revierleiter in das vielfältige Tagesgeschäft und schon bald bekam ich auch die Chance, Aufgaben selbständig zu erfüllen.
So bekam ich beispielsweise den Auftrag, die Abschusszahlen des vergangenen Jagdjahres zu bearbeiten und statistisch auszuwerten. Des weitern galt es laufende Hiebe zu kontrollieren, sowie neue Flächen für die Holzernte vorzubereiten. Großen Anteil an meiner Ausbildung hatte die Erfassung und Vermarktung des eingeschlagenen Holzes. Im Revier Heiligenberg wird dies sehr dezentral bewältigt, um die lokalen Kunden besser bedienen zu können.
So waren die Termine mit den einzelnen Holzkunden für mich eine gute Möglichkeit Erfahrungen aus dem Bereich der Holzindustrie zu sammeln. Im Gespräch mit den Kunden konnte ich aus erster Hand Informationen von der aktuellen Situation auf dem Holzmarkt erfahren.
Ebenfalls nahm die Jagd in den Wintermonaten einen sehr hohen Stellenwert ein. Dies ermöglichte es mir, zahlreiche Jagderfahrungen zu sammeln, sei es aktiv beim Ansitz oder der Drückjagd oder später beim Verbissmonitoring nach der Jagdsaison im Frühjahr.
Während meines Praktikums bekam ich Einblicke in einen sehr facettenreichen und modernen Forstbetrieb, sowie in die Führung eines Reviers. Ich werde den Betrieb mit vielen neuen und hilfreichen Erfahrungen verlassen.
Aus betrieblichen Gründen wurde mir zum Abschluss meines Praktikums die Möglichkeit gegeben, eine befristete Stelle als Revierleitervertretung anzutreten, die ich gerne und mit voller Vorfreude annahm.
Dirk Hungenberg
d_hungenberg@yahoo.de
Mein Praktikum für den Master „Forst- und Holzwissenschaft“ absolvierte ich im Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg. In den 9 Praktikumswochen (Dezember 2011 – Februar 2012) bekam ich einen tiefgreifenden Einblick in den Alltag eines großen Privatforstbetriebs. Die ersten 7 Wochen war ich in Kaltbrunn beim Revierleiter, die letzten 2 Wochen in der Zentrale in Donaueschingen beschäftigt.
Das Revier Kaltbrunn liegt im waldreichen, mittleren Schwarzwald. Der Mittelgebirgscharakter zeichnet sich durch einen hohen Nadelholzanteil und häufig unwegsamen Untergrund aus. Diese Gegebenheiten erfordern, neben körperlicher Fitness, besondere walbauliche Akzente und forstwirtschaftliche Anpassungen. So müssen Durchforstungen z.B. dezenter ausfallen als im Flachland, da sonst erhöhte Schneebruchgefahr besteht. Die Holzernte erfolgt vorwiegend motormanuell unterstützt durch Seilschlepper, anstatt hochmechanisiert mit Harvester.
Die offene Art des Revierleiters ermöglichte es mir, in hohem Maße Eigenverantwortung zu übernehmen. Schon am zweiten Tag begann ich eigenständig mit dem Auszeichnen eines Durchforstungsbestandes. Bei Fragen oder Unklarheiten stieß ich immer auf offenes Gehör. Schnell assistierte ich dem Revierleiter bei allen anfallenden Aufgaben. Dies reichte vom Auszeichnen, der Holzaufnahme, über Wegebau bis zum Jagdbetrieb.
Abgerundet wurde das Praktikum in der Betriebszentrale in Donaueschingen. Neben den täglich anfallenden Verwaltungstätigkeiten (Holzverkauf, Unternehmerabrechnung etc.) durfte ich ein eigenes Projekt bearbeiten. Das Ziel war eine Gegenüberstellung betrieblicher Kennzahlen von FF-Forst und denen des Landesbetriebs ForstBW. Rückblickend kann ich ein ausgesprochen positives Fazit ziehen. Engagiertes Mitarbeiten wird im Betrieb mit Vertrauen und Anerkennung honoriert. Die gewonnenen Eindrücke werden mein weiteres Studium entscheidend bereichern und ich kann ein Praktikum bei Fürstenberg Forst nur weiterempfehlen.
Simon Wöllhaf, TU München
simon.woellhaf@mytum.de
Ende Januar 2011 erhielt ich die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum im Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg zu absolvieren. In diesem Zeitraum durfte ich den gesamten Forstbetrieb, beginnend auf Revierebene bis zu den Abläufen in der Zentrale in Donaueschingen kennenlernen.
Zunächst verbrachte ich 7 Wochen im Revier Heiligenberg, das in der Nähe des Bodensees liegt. Im Unterschied zu den im Schwarzwald gelegenen Revieren ist hier ein höherer Laubholzanteil vorhanden. Aufgrund dieser Tatsache und den jahreszeitlich bedingt vielfältigen Tätigkeiten war die Zeit in Heiligenberg arbeitsintensiv aber auch sehr lehrreich. Im Anschluss verbrachte ich 3 Wochen im Revier Amtenhausen, das am Rande des Schwarzwaldes gelegen ist. Auch hier war das Aufgabenspektrum breit gefächert und sehr abwechslungsreich. Mir wurden regelmäßig Aufgaben übertragen, die ich selbstständig und eigenverantwortlich bearbeiten durfte: Sei es die Hiebsvorbereitung in einer Abteilung, die Erschließung von Beständen mit Maschinenwegen oder die Nachkalkulation von Hiebsmaßnahmen. Besonders möchte ich die angenehme Zusammenarbeit mit den Revierleitern betonen, die stets bemüht waren, Fachwissen zu vermitteln und immer ein offenes Ohr für Fragen hatten, auch bei vollem Terminkalender.
Die beiden letzten Praktikumswochen verbrachte ich in der Zentrale in Donaueschingen. Dort konnte ich zunächst bei der Erstellung von Verbissgutachten mitwirken. Abschließend war ich mit der Auswertung von Betriebskennzahlen des vergangenen Forstwirtschaftsjahres betraut. Somit wurde der umfassende Einblick in die Betriebsabläufe abgerundet.
Zusammenfassend kann ich nur ein ausgesprochen positives Fazit ziehen. Gerade von der praktischen Arbeit und dem dabei erworbenen Handlungswissen habe ich vor dem Hintergrund meines kürzlich abgeschlossenen Studiums besonders profitiert. Nicht zuletzt das angenehme Arbeitsklima und die freundlichen Mitarbeiter lassen mich die Zeit im Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg in angenehmer Erinnerung behalten.
Christoph Kohler, Mai 2011
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Für den Masterstudiengang „Forst- und Holzwissenschaft“ der TU München absolvierte ich ein dreimonatiges Praktikum (Dez. 12 – Feb. 13) beim Forstbetrieb Fürstenberg.
Die ersten beiden Monate verbrachte ich im Revierteil Heiligenberg, wo ich von der Hiebsvorbereitung bis hin zum Holzverkauf alle wesentlichen Bestandteile des täglichen Betriebsablaufs kennenlernen durfte.
Einen sehr großen Teil meines Praktikums nahm die Jagd ein, wie mir bereits beim Bewerbungsgespräch vorhergesagt worden war. Ich durfte mich in Heiligenberg um die Jagdreviere kümmern, in denen der Abschuss noch nicht erfüllt war – Jäger mit Freude an der Jagd sind hier sehr willkommen.
Auch war ich für Teile der Wildbretvermarktung zuständig, sowie für die Führung der Streckenlisten.
Während meiner Zeit in Heiligenberg durfte ich einen Maschineneinsatz betreuen. Bei anderen Hieben konnte ich Teile der Planung übernehmen – wodurch ich einen kleinen Einblick in das GIS bekam – und anschließend die Polter aufnehmen. Während der Hiebe konnte ich mich mit den jeweiligen Unternehmern unterhalten. Die Forstwirtschaft aus ihrer Perspektive zu sehen empfand ich als sehr hilfreich.
Außerdem habe ich wichtige Revierkennzahlen, wie zum Beispiel die durchschnittlichen Pflanzkosten, erarbeitet, was für die Jahresplanung eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Den zweiten Teil meines Praktikums verbrachte ich in der Forstzentrale in Donaueschingen. Dort lernte ich mit dem Holzverkauf einen sehr ökonomisch orientierten Teil des Betriebes kennen, was ich in bisherigen Praktika noch nie mitbekommen hatte.
Auch hier nahm die Jagd einen kleinen Teil meiner Arbeit ein und ich lernte das Wildmanagement kennen. Die Professionalität desselben fand ich ziemlich beeindruckend.
Zusätzlich bekam ich kleinere Aufgaben übertragen, beispielsweise alle Rücke- und Holzerntekosten des vergangenen Jahres zusammenstellen, um so eine Kostenübersicht über die einzelnen Hiebe zu erhalten.
Abschließend muss ich sagen, dass ich einen wirklich sehr guten Einblick in einen Forstbetrieb gewonnen habe, was ich als für mein Studium sehr hilfreich und bereichernd empfunden habe.
Anna Däullary
Gu74bel@mytum.de
Bei Fürstenberg Forst absolvierte ich, wegen der gegebenen Kürze der vorlesungsfreien Zeit, ein leider nur zweimonatiges Praktikum, das von Mitte August bis Mitte Oktober 2010 dauerte.
Dank der sehr lehrreichen Kombination von vier Wochen Mitarbeit auf Revierebene in dem schönen Revierteil Heiligenberg und vier Wochen in der Verwaltung sowie im Revierteil Schwarzwald war es mir möglich, den kompletten Betrieb Fürstenberg Forst kennenzulernen.
Im ersten Teil meines Praktikums bekam ich die Möglichkeit, den gesamten Umfang der Revierarbeit anhand praktischer Tätigkeiten zu erfahren. So war ich teilweise komplett, von der Planung bis zur Aufnahme des Holzes, zuständig für die Durchführung eines Holzeinschlages. Auch Aufgaben wie Holzverkauf, Jagdangelegenheiten und Planung mit GIS waren Tätigkeiten, die ich mit Beistand des Revierleiters bearbeitete. Die Betreuung durch den Revierleiter war vorbildlich. Er gab mir bei selbstständig durchzuführenden Arbeiten den notwendigen Freiraum sowie Vertrauen. Bei Fragen oder Unklarheiten hatte ich immer einen zuverlässigen Ansprechpartner.
Im zweiten Teil des Praktikums lernte ich die Struktur der Verwaltung in Donaueschingen kennen und erhielt die Möglichkeit, einige Arbeiten in Revierteilen des Schwarzwaldes durchzuführen. So bekam ich einen Einblick in den zentral geführten Holzverkauf, die Buchhaltung und das Jagdmanagement. Die Arbeiten in Revierteilen des Schwarzwaldes waren eine sehr gute Ergänzung zu meiner Arbeit im Revierteil Heiligenberg, da im Schwarzwald die Fichte dominiert und im Revier Heiligenberg die Laubbäume vorherrschen. So konnte ich waldbauliche und arbeitstechnische Unterschiede erkennen und unterscheiden.
Als Resümee lässt sich für mich festhalten: Ein sehr lehrreiches, umfangreiches und aufgrund der freundlichen Mitarbeiter von Fürstenberg Forst ein insgesamt sehr angenehmes Praktikum.
Till Desiere, Göttingen
Zum Abschluss meines Bachelorstudiums habe ich im Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg ein dreimonatiges Praktikum absolviert. Normalerweise werden die Praktikanten zur Unterstützung der Förster auf Revierebene eingesetzt. Da ich mich jedoch vor allem für das Management dieses Forstbetriebes interessiert habe, lag mein Tätigkeitsschwerpunkt im Innendienst.
Bereits bei meinem Vorstellungsgespräch wurde mir die selbstständige Durchführung eines Projektes angeboten. Nach nun drei Monaten ist dieses Projekt auch tatsächlich abgeschlossen. Das Ergebnis ist eine Access- und Excel-Anwendung, die die Erstellung der monatlichen Berichte für Holzeinschlag und -verkauf automatisiert. Auch wenn dies in erster Linie keine rein forstliche Aufgabe gewesen ist, konnte ich täglichen erfahren, wie der Forstbetrieb Fürstenberg funktioniert und geführt wird. Dazu haben auch die vielfältigen Außendienstaufgaben beigetragen, für die trotz der Tätigkeit im Innendienst reichlich Zeit und Möglichkeiten vorhanden waren.
Die Zeit im Fürstlich Fürstenbergischen Forstbetrieb war weit mehr als nur eine Ergänzung meines Studiums. Hier Praktikant gewesen zu sein, war eine große Bereicherung meiner forstlichen Ausbildung. Die Eindrücke waren sehr facettenreich und so konnte ich Erfahrungen sammeln, die von waldbaulichen Systemen der zeitgemäßen Nadelholzbewirtschaftung bis hin zum Management und zur Personalführung eines Privatforstbetriebes reichen.
Julian Bresser, Universität Freiburg
Ein freiwilliges zweimonatiges Praktikum (08/09-2009) in den Semesterferien ist keine verschenkte Zeit, ganz besonders dann nicht, wenn man die Chance hat dieses im Forstbetrieb Fürstenberg ableisten zu können. Trotz spätsommerlicher Urlaubssaison kann ich das Praktikum als eindrucksvolle und lehrreiche Zeit mitnehmen und darf behaupten in einen der wohl größten, modernsten und innovativsten deutschen Privatforstbetriebe hineingeblickt haben zu dürfen. Als besondere Eindrücke darf ich mitnehmen:
Betriebliche Entscheidungsfindung im Spannungsfeld zwischen Eigentümerwünschen, Gemeinwohlleistung und effektiver Forstwirtschaft.
Herausforderungen der Wald- und Holzwirtschaft im nadelholzgeprägten Schwarzwald.
Biologische Automation und angepasste Schalenwildbestände als Schlüssel zum Produktionserfolg.
Entwicklung innovativer Einkommensquellen der Forstwirtschaft neben der klassischen Holznutzung.
Planung, Kalkulation von Hiebseinsätzen forstlicher Lohnunternehmer.
Moderne und erfolgreiche Personal- und Betriebsführung auf der Basis der Dezentralisierung.
Der Forstbetrieb Fürstenberg kann in meinen Augen als einer der Wegbereiter für die effizient geführten deutschen Forstbetriebe gelten. Die neugewonnenen Erkenntnisse haben meinen beruflichen Werdegang im Bereich der Forstwirtschaft entschieden bereichert und werden mir bei weiteren Entscheidungsfindungen als Richtschnur behilflich sein.
Felix Hofmann
Im Herbst 2011 schloss ich das Forstwirtschaftsstudium in Zollikofen/BE ab. Danach entschied ich mich, das Wählbarkeitspraktikum zu absolvieren. Dabei konnte ich in der Zeit vom 10.2011 bis 01.2012 den frei wählbaren Teil beim Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg absolvieren. Das Praktikum teilte sich in zwei Bereiche: Den Bereich in der Revierleitung und den auf der Betriebszentrale.
So verbrachte ich den grössten Teil im Forstrevier Heiligenberg und erhielt einen tiefen Einblick in die Aufgaben des Revierleiters. Durch die Offenheit und das grosse Vertrauen, konnte ich viele Aufgaben selbständig erledigen. Als interessantester Auftrag galt für mich die Holzanzeichnung und Betreuung einer Vollernterdurchforstung über 1´600 Fm. Mit der anschliessenden Poltererfassung konnte der gesamte Kreislauf einer Durchforstung bearbeitet werden.
Einen wichtigen Anteil nahm zudem die Jagd ein. Da viele Flächen in Eigenregie bejagt werden, konnte ich viele Jagderfahrungen sammeln auf dem täglichen Ansitz. Die verstärkte Jagd auf Kulturflächen und in Althölzern, welche verjüngt werden sollen, wird durch eine üppige Naturverjüngungen belohnt.
Auf der Forstzentrale erhielt ich Einblicke in das Abrechnungswesen, Holzverkaufsverhandlungen sowie weiteren Aufgaben der Gesamtbetriebsleitung. Im Praktikum in diesem Forstbetrieb habe ich viel gelernt und würde es sofort wieder machen.
Pascal Gmür, Forstingenieur FH
pascal_gmuer@bluewin.ch
Ende November 2011 hatte ich als Studentin der Hochschule Rottenburg die Möglichkeit, ein 8 -wöchiges Praktikum im Rahmen meines Praxissemesters im Forstbetrieb Fürst zu Fürstenberg zu absolvieren.
In der ersten Woche war ich in der Zentrale in Donaueschingen eingesetzt und lernte dort betriebliche Abläufe näher kennen. Ich bekam Einblick in den Holzverkauf und durfte in der Buchhaltung assistieren sowie selbstständige Aufgaben durchführen. Zusätzlich konnte ich Betriebskennzahlen auswerten und eine Übersicht über einen Kostenvergleich von Holzerntekosten mit Excel und Access anhand dieser Zahlen erstellen. Durch die tägliche Präsenz in der Verwaltung erhielt ich einen ersten Eindruck der Betriebsführung. Neben den Aufgaben im Innendienst hatte ich zusätzlich die Möglichkeit, in andere Bereiche hineinzuschauen, wie beispielsweise die Organisation des Tierfriedhofs. Durch die Mitwirkung an Drückjagden und Ansitzjagden konnte ich meine jagdpraktischen Fähigkeiten verbessern und ich lernte die Organisation des Jagdmanagements sowie deren Unabdingbarkeit und Relevanz in Bezug auf Ertragswirtschaftlichkeit im Betrieb kennen.
Den zweiten Teil meines Praktikums verbrachte ich im Revier. Der Laubholzanteil „meines“ Reviers war höher als in den anderen FF-Revieren, so dass das Aufgabenspektrum während meiner Aufenthaltszeit sehr vielseitig und abwechslungsreich war. Aufgrund des reichen Wissensschatzes des Revierleiters konnte auf waldbauliche Unterschiede und Aspekte ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Ich erhielt einen Gesamtüberblick über die Reviertätigkeiten: Mitwirkung an der Hiebsplanung, Kontrolle der Durchführung sowie Nachbearbeitung und Holzaufnahme standen auf dem Programm. Ich bekam eigenständige Aufgaben zugewiesen und konnte selbst die Planung und Vorbereitung von Hieben durchführen. Besonders eindrucksvoll war der Holzverkauf an Kunden, das gemeinsame Sortieren und die letztendliche Preisfindung. Auch der gesamte Ablauf des Brennholzverkaufes sowie der Kundenkontakt und deren Betreuung konnte ich als lehrreiche Erfahrung mitnehmen. Auch Tätigkeiten im Büro, Jagd, Vor- und Nachbearbeitungen, sowie GIS unterstützte Planungen wurden gemeinsam mit dem Revierleiter durchgeführt und mir zunehmend eigenverantwortlicher übertragen.
Rückblickend lässt sich sagen, dass ich trotz der kurzen Zeit unglaublich viel für mich und das Studium mitnehmen konnte. Ich habe in sehr vielen Bereichen mitwirken und lernen dürfen und wurde überaus positiv aufgenommen. Besonders die Zusammenarbeit mit dem für mich zuständigen Revierleiter möchte ich hervorheben. Er war ein sehr kompetenter Ansprechpartner und nahm sich immer Zeit, auf meine Fragen einzugehen und mir Dinge auch mehrmals zu erklären. Ein sehr lehrreiches, umfangreiches Praktikum in einem der renommiertesten Forstbetriebe Deutschlands. Diesen Forstbetrieb kann ich als Anbieter eines sehr guten Praktikumsplatz bestens weiterempfehlen.
Marina Schaich
maggy.sch@gmx.de |